Das musst du wissen, wenn du (wieder) mit WoW anfangen willst (2024)

Ihr spielt mit dem Gedanken, mal wieder oder zum ersten Mal mitWorld of Warcraft anzufangen? In unserem Einsteiger-Guide verraten wir Euch alles, was ihr für den Start in WoW wissen müsst!

Mit seinen fast 20 Jahren Lebensdauer ist World of Warcraft ein Urgestein im MMORPG-Genre. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Spieler mal reingeschaut und danach eine Pause von mehreren Jahren eingelegt haben.

Wer jetzt in World of Warcraft einsteigen will, den erwartet womöglich ein ganz anderes Spiel, als vor ein, zwei oder neun Erweiterungen. Wir wollen Euch hier einen kleinen Leitfaden an die Hand geben und Euch erklären, was ihr wissen müsst, wenn Ihr jetzt mit World of Warcraft anfangt.

Den Trailer zum nächsten WoW-Addon seht ihr hier:

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Was kostet World of Warcraft?

Viele Spieler sind am Anfang verwirrt, was für Kosten mit World of Warcraft entstehen. Muss man alle Erweiterungen kaufen? Gibt es noch immer ein Abo-Modell? Kann man die Spielzeit auch anders verdienen?

Grundspiel mit alten Erweiterungen ist kostenlos. Zuerst einmal das Wichtigste: Um mit World of Warcraft zu starten, muss man keine „Box“-Version des Spiels oder eine Spiellizenz kaufen. Sobald man sich einen Account erstellt, ist dieser direkt bis zur letzten Erweiterung „Shadowlands“ aufgewertet. Die noch aktuelle Erweiterung Dragonflight gibt es sehr günstig – in wenigen Wochen wird sie aber automatisch Teil des Grundspiels.

Abo-Kosten bleiben. Um WoW spielen zu können, ist nach wie vor ein Abonnement notwendig. Das kostet 13€ pro Monat – wenn man über längere Zeit ein Abo abschließt, wird es pro Monat etwas günstiger und ihr bekommt alle paar Monate ein Reittier oder andere Belohnungen geschenkt. Wer möchte, kann seine Spielzeit auch mit Ingame-Gold verdienen. Der Goldpreis hier schwankt aber stark. Diese Option lohnt sich nur für Vielspieler und Auktionshausspekulanten, die andere Spieler mit Ingame-Waren über den Tisch ziehen.

Kosten von The War Within. Ab dem 27. August erscheint die neue Erweiterung „The War Within“. Um auf diese Features zugreifen zu können, die dann „aktueller Content“ sind, muss die Erweiterung gekauft werden. Diese kostet in der Standard-Version aktuell 50€.

In aller Kürze: WoW kostet 13€ im Monat. Am 27. August werden noch einmal 50€ für die Erweiterung „The War Within“ fällig.

Die Wahl des Servers

Beim Start von WoW steht die Wahl des Servers als erste Aufgabe an. Doch auf welchem Server soll man spielen? Am besten orientiert man sich dabei an dem Server, auf dem auch die Freunde spielen.

Die Freunde sind auf unterschiedlichen Servern verteilt? Das ist kein Problem! Inzwischen kann man in WoW Gruppen erstellen, die serverübergreifend miteinander spielen können. Selbst wenn ihr etwa auf „Die Aldor“ spielt und euer Freund auf „Azshara“, dann könnt ihr zusammen Abenteuer erleben. Selbst über Fraktionen hinweg ist das möglich, zumindest in Dungeons und Raids. Lediglich in der offenen Welt können Spieler der Allianz können nicht mit Spielern der Horde zusammenspielen oder nur sehr eingeschränkt.

RP-Server solltet ihr nur in Betracht ziehen, wenn ihr auch wirklich vor habt, Rollenspiel zu betreiben – also das schauspielerische Ausleben eines Charakters innerhalb der World of Warcraft. Wer damit nichts anfangen kann, sollte einen Bogen um die RP-Server machen.

In aller Kürze: Die Wahl des Servers ist zweitrangig. Meidet lediglich „leere“ Server oder RP-Server, wenn ihr gar kein RP betreiben wollt.

Fortschritt auf vielen Ebenen

Zur Zeit der „Classic“-Version von World of Warcraft, gab es eine klare Abstufung des Charakterfortschritts. Nachdem man Dungeons besucht hatte, blieben nur noch Schlachtzüge, um den Charakter weiter zu entwickeln. Dafür brauchte es 40 koordinierte Spieler und eine Menge Zeit.

Inzwischen ist das in WoW ganz anders. Zwar gibt es noch immer Schlachtzüge, die am schnellsten die beste Beute einbringen, aber auch für Spieler mit weniger Zeit oder eher spontaner Abendgestaltung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, immer wieder einen Fortschritt zu bemerken.

Mythisch+ als endlose Herausforderung für eingespielte Gruppen: Dungeons (oder „Instanzen“) haben auf der Maximalstufe viele verschiedene Schwierigkeitsgrade. Die letzte, der „Mythisch+“-Modus, ist sogar endlos und wird immer schwerer, je besser eure spielerische Leistung ist. Damit steigt auch die Belohnung, die der Endboss hinterlässt. Am Ende der Woche gibt es darüber hinaus eine Extrabelohnung, gemessen an dem schwierigsten Dungeon, den ihr gemeistert habt.

PvP als Equipment-Quelle: Wer lieber andere Spieler verdreschen will, wird auch im PvP regelmäßig mit Belohnungen ausgestattet. Für das Gewinnen von Schlachtfeldern oder Bestreiten von Kämpfen in der Arena gibt es regelmäßig Ausrüstungsstücke – für erfolgreiche Spieler sind diese entsprechend hochwertiger.

Solo-Spiel als Alternative: Wer keine Lust auf Gruppen und Mitspieler hat und einfach einen Abend “für sich” spielen will, kann das ebenfalls tun. Mit Weltquests locken immer greifbare Belohnungen, die sogar eine Chance auf ein unerwartetes Upgrade haben.

In aller Kürze: Jeder Spielertyp kann permanenten Fortschritt in World of Warcraft erleben. Es gibt immer eine Belohnung in Reichweite, die den Charakter noch etwas weiter verbessert.

PvP ist fairer geworden

Das PvP-System von World of Warcraft wurde schon mehrere Male deutlich überholt. Wo man früher auch noch mit normaler Ausrüstung punkten konnte, ist jetzt eine PvP-Ausrüstung beinahe zwingend erforderlich. Zum Glück lässt sich eine Einsteiger-Ausrüstung innerhalb kurzer Zeit erspielen.

Je nachdem, ob ihr gewertete oder ungewertete Matches in Schlachtfeldern und Arenen anstrebt, habt ihr ein anderes Spielerelebnis. Während in der Arena das Matchmaking dafür sorgt, dass ihr zumeist ähnlich starke Feinden begegnet, ist das auf Schlachtfeldern häufiger unausgeglichen – dafür kann das erhöhte Chaos aber auch umso mehr Spaß bereiten.

Wer in der freien Spielwelt PvP betreiben möchte, der muss zuvor in einer Hauptstadt den neuen Kriegsmodus aktivieren. Aber Vorsicht! Im Kriegsmodus begegnet ihr nur anderen Spielern, die ebenfalls auf Gefechte aus sind. Es herrscht also eine permanente Bedrohung.

In aller Kürze: PvP in WoW ist fairer und besser, aber auch deutlich komplexer geworden. Wer allerdings niemals PvP betreiben will, kann das komplett umgehen.

Die ersten Schritte: Leveln, Leveln, Leveln!

Wenn man ganz frisch mit World of Warcraft anfängt und möglichst „effektiv“ vorgehen will, dann sollte der Fokus auf einem einzigen Charakter liegen, den man so schnell wie möglich auf die Maximalstufe bringt. Hat man erst einmal einen Charakter auf Stufe 70 (oder bald Stufe 80), ist es viel einfacher, weitere Charaktere nachzuholen, da man sie mit Gold und Ressourcen vom ersten Charakter unterstützen kann.

Am schnellsten levelt man aktuell über Quests in World of Warcraft, gelegentlich unterstützt durch einen Besuch im Dungeon, um die dortigen Missionen ebenfalls abzuschließen. Grundsätzlich gibt es keinen „falschen Weg“ den man bestreiten kann.

Fast alle Gebiete im Spiel skalieren, sie passen sich also der Stufe des Charakters an. Sollte ein Gebiet doch irgendwann keine Erfahrung mehr geben, winkt immer die nächste Mission, die den Charakter in eine neue Zone lockt. Alternativ hilft aber auch ein Blick auf die Weltkarte, denn dort wird über jedem Gebiet angezeigt, für welche Stufe es geeignet ist.

In aller Kürze: Konzentriert euch auf einen Charakter, den ihr spielen wollt. Alleine ist das Leveln etwas zäh, mit Dungeons oder einem Freund an der Seite geht es aber schnell.

Sucht Euch Mitspieler!

Obwohl man in World of Warcraft auch alleine viel Spaß haben kann, macht das Spiel mit Mitstreitern mehr Spaß. Wer gar keine Bekannten im Freundeskreis hat, die ebenfalls spielen, tut sich mit dem Einstieg womöglich etwas schwer.

Dank dem neuen „Community“-Feature gibt es aber nun eine leichte Möglichkeit, um Gleichgesinnte zu treffen und mit ihnen zusammen auf Abenteuerreise in Azeroth zu gehen.

Alternativ könnt ihr eine Gilde gründen oder euch bestehenden Gilden anschließen. Wenn ihr Gilden sucht, dann hilft euch dafür ein Tool im Spiel. Aber vielleicht lernt ihr auch in der offenen Welt einfach andere Spielerinnen und Spieler kennen, mit denen ihr Spaß habt und gründet dann gemeinsam eine Gilde.

Der letzte Tipp: Habe Spaß und keine Angst!

Wichtiger als alle oben genannt Dinge ist aber eine Grundregel: Ein neues MMORPG macht am meisten Spaß, wenn man sich die Zeit nimmt, um alles selbst zu entdecken. Man sollte sich nicht von Freunden hetzen lassen, nur um möglichst schnell auf der Maximalstufe dabei sein zu können, wenn man viel lieber die Welt in seinem Tempo erforschen möchte. Lasst Euch alle Zeit, die ihr braucht. World of Warcraft bietet dank 20 Jahren Spielentwicklung mehr als die meisten anderen MMORPGs.

So viel Inhalt kann erschlagend wirken und den Gedanken aufkommen lassen, dass man niemals alles bewältigen kann. Zum Teil stimmt das auch, aber das ist auch nicht wichtig. Um mit Freunden spielen zu können, ist im Grunde nur das Maximallevel und solide Ausrüstung notwendig, die sich rasch erspielen lässt.

All die kleinen „Nebentätigkeiten“ in World of Warcraft, wie etwa Haustierkämpfe, das Sammeln von Spielzeugen, Titeln oder Erfolgen, sind zahlreiche Lückenfüller und Langzeitziele. Es ist eine Bereicherung der Spielwelt und bietet zahlreiche Möglichkeiten – das sollte aber niemanden verschrecken.

In aller Kürze: Spiel das Spiel so, wie du es für richtig hältst. Ob nach festen Guides oder einfach neugierig in die Welt marschierend. Am meisten Spaß hat man, wenn man in seinem eigenen Tempo spielt. Falls ihr noch Ideen für die Wahl der Klasse braucht, haben wir hier die besten Klassen für Einsteiger und Rückkehrer in WoW.

Wir hoffen, dass Euch dieser kleine Leitfaden ein wenig die Angst vor dem (Wieder-)Einstieg in World of Warcraft nehmen konnten.

Das musst du wissen, wenn du (wieder) mit WoW anfangen willst (2024)
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Author: Twana Towne Ret

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